Lesezeichen im Browser

digital lesezeichen

Intensive Recherchen im Internet können oft Stunden dauern. Vor allem, weil Du immer wieder interessante Themen findest, die Dich fesseln. Zumeist sind die verschlungenen Pfade kaum noch nachzuvollziehen. Sobald Dein Verlauf gelöscht ist, kannst Du die Spuren nicht mehr verfolgen. Damit es Deinem Kind nicht genauso ergeht, solltest Du ihm schnell beibringen, wie es Lesezeichen setzen kann.

Damit die Recherchen nicht umsonst waren

Dein Kind recherchiert sicherlich auch viel im Internet. Damit die teilweise sehr zeitaufwendigen Suchen nicht umsonst waren und einfach nachvollzogen werden können, solltest Du ihm zeigen, wie es in seinem Browser Lesezeichen setzen kann. Mit einem einfachen Tastenklick ist die aufgerufene Seite in der Lesezeichenleiste gespeichert. Sobald diese geöffnet wird, können die Lesezeichen angeklickt werden und die gewünschte Seite wird geöffnet. Damit die Übersicht nicht verloren geht, können Ordner eingerichtet werden. So kann Dein Kind die ausgewählten Lesezeichen in die unterschiedlichsten Ordner verschieben und noch einfacher wieder finden.

Übt gemeinsam

Obwohl die Verwendung denkbar einfach ist, solltest Du trotzdem mit Deinem Kind die alltägliche Anwendung üben. Es sollte zur Routine werden, dass interessante Webseiten markiert werden. Damit ist die Arbeit aber noch nicht getan. Setze Dich daher mit Deinem Kind hin und überlege die einzelnen Unterteilungen der verschiedenen Ordner. Du erleichterst ihm damit nicht nur den Alltag mit dem Computer, sondern bringst langfristig Ordnung in sein Leben. Kein Mensch kann sein Leben lang Ordnung halten, ohne Ordner zu verwenden. Selbst wenn der Computer in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle spielt, gibt es immer noch Briefe und Papiere, die in realen Ordner abgeheftet werden müssen. Hast Du Deinem Kind erst einmal das Ordnerprinzip beigebracht, kann es dieses in vielen unterschiedlichen Lebensbereichen anwenden.

Was passiert, wenn Ihr Euch für einen anderen Browser entscheidet?

Im Internet kannst Du Dir die unterschiedlichsten Browser herunterladen. Es kann daher sein, dass Du nach einiger Zeit mit einem Browser von einem anderen Anbieter besser zurechtkommst. Das Problem liegt nun darin, dass die persönlichen Lesezeichen auf einem Browser abgespeichert sind, der nicht mehr genutzt wird. Genau so kann es gehen, wenn Du einen Computer anschaffst, auf dem die Lesezeichen nicht abgespeichert sind. Bei den neuesten Browserversionen ist dieses Problem gelöst worden. Entweder importierst Du die gespeicherten Lesezeichen aus dem bisher genutzten Browser, oder Du entscheidest Dich für einen Anbieter, der einen personalisierten Browser anbietet.

Hierfür musst Du Dich vor der ersten Nutzung mit Deiner persönlichen E-Mail-Adresse und einem Passwort registrieren und anmelden. Hast Du das einmal getan, werden alle Lesezeichen gespeichert. Verwendest Du nun den gleichen Browser vom selben Anbieter auf einem anderen technischen Gerät, brauchst Du Dich nur wieder mit Deinen Zugangsdaten anzumelden, und hast gleich wieder Zugriff auf Deine persönlichen Lesezeichen. So können Du und Dein Kind auch nach einigen Wochen die mühseligen Recherchen noch nachvollziehen.

Kontrolle ist möglich

Du hast bei diesem Prinzip auch noch einen anderen Vorteil. Ein Blick auf die Lesezeichen Deines Kindes zeigt Dir, wofür es sich gerade interessiert. Du sollst Dein Kind zwar nicht ausspionieren, aber ein kleiner Überblick schadet nie. Fragen Sie daher doch einfach offen, was es in der letzten Zeit für spannende Seiten im Internet gefunden hat. Sie brauchen dann nicht heimlich, zu spionieren.

Bildquelle: geralt / pixabay.com

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