Die richtige Akkupflege

Akku Pflege

Die meisten Hersteller geben an, dass die Akkutechnik der neuesten digitalen Geräte sich erheblich verbessert habe, und dass es keinen Memoryeffekt mehr geben würde. Schön wenn es so wäre, Du kannst aber Deinem Kind trotzdem einige Tipps ans Herz legen, damit der Akku von seinem Lieblingsgerät wirklich lange hält.

Vor Kälte und Hitze schützen

Trotz aller technischer Neuerungen ist jeder Akku, egal welcher Bauweise, immer noch empfindlich gegenüber Kälte und Hitze. Leite Dein Kind daher an, dass es darauf achtet, dass sein Tablet, Smartphone oder Laptop nicht gerade ungeschützt starken Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Die Raumtemperaturen sollten eher gleichbleibend sein, wenn eine gleichbleibende Leistung erwartet wird. Sollte es nicht anders möglich sein, dass die akkubetriebenen Geräte im Winter mit in die Kälte genommen werden, empfiehlt es sich, sie gut zu verpacken. Eine Schutzhülle alleine reicht da zumeist nicht aus. Im Handel kannst Du aber die passenden Taschen und Hüllen kaufen, wenn Du auf die Verwendung achtest.

Die Helligkeit reduzieren

Bei allen digitalen Geräten findest Du eine Möglichkeit, energiesparende Einstellungen vornehmen zu können. Als Erstes solltest Du die Displaybeleuchtung von dem Smartphone, Tablet oder Netbbook Deines Kindes herunterfahren. Die Displaybeleuchtung benötigt einen Grossteil der Energie, die der Akku zur Verfügung stellt. Zumeist ist die maximale Helligkeit des Displays gar nicht nötig, daher ist es mit keinerlei Einschränkungen verbunden, wenn diese heruntergefahren wird.

Ebenso verhält es sich mit der Einstellung für den Bildschirmschoner. Je früher sich der Bildschirmschoner einstellt, desto mehr Energie kann gespart werden. Stimme Dich daher mit Deinem Kind ab, wie die gewohnte Nutzung der Geräte aussieht. Die Gewohnheiten sollten keinesfalls eingeschränkt werden, daher ist ein offenes Gespräch wichtig.

Immer wieder den Akku vollständig entladen

Für das Energiemanagement von jedem aufladbaren Akku ist es von Vorteil, wenn dieser ungefähr einmal in der Woche vollständig entladen und ohne Unterbrechung wieder aufgeladen wird. Sollte dies öfter als einmal in der Woche vorkommen, ist es eher von Vorteil, keinesfalls von Nachteil. Zumindest solltest Du Dein Kind anweisen, mindestens einmal in der Woche jeden Akku vollständig, durch gezielte Benutzung zu entleeren. Genau dieser Umstand stellt für Kinder kein Problem dar, wenn sie ihre Geräte gerne und häufig nutzen. Der Akku ist immer schneller leer, als ihnen lieb ist.

Effektive Aufladung über Nacht

Der Ladevorgang eines Akkus sollte nach Möglichkeit nicht immer wieder unterbrochen werden. Tagsüber lässt sich das manchmal nicht verhindern. Mails oder Anrufe gehen ein, wenn der Akku des Gerätes aufgeladen wird. Je nach Ladeposition des Gerätes ist die Annahme von Gesprächen oder die Bearbeitung von Mails unmöglich, wenn das Ladekabel angesteckt ist. Es macht daher besonders viel Sinn, wenn Dein Kind seine technischen Geräte über Nacht auflädt. In der Nacht gehen kaum Gespräche ein und werden, im Schlaf, sowieso nicht angenommen. Eigentlich ist es nur eine Gewohnheitssache, wann der Akku regelmässig aufgeladen wird. Gewöhne Deinem Kind daher die Nachtaufladung von Anfang an an.

Geräte, die zwar über einen Akku verfügen, aber häufig mit Ladekabel genutzt werden, wie z. B. ein Laptop, sollten von Anfang an ebenfalls häufig auf Akkubetrieb laufen. Nur so kann eine lange Lebensdauer des Akkus gewährleistet werden.

Bildquelle: BirgitH  / pixelio.de

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