Welche Apps sind notwendig?

Welche Apps sind wichtig

Für manche Familie sind Apps ein Segen, für andere ein Fluch. Welche Apps Ihr Eurem Kind erlaubt oder nicht, solltet Ihr gemeinsam mit der Familie klären. Das Gespräch mit der Familie ist deswegen so wichtig, weil ich Euch nur dann auf gemeinsame Anwendungen abstimmen könnt, die alle nutzen und die eine gegenseitige Kommunikation möglich machen.

Nützliche Anwendungen oder Spiele

Bei Apps könnt Ihr zwischen nützlichen Anwendungen, Spielen oder Nutzerapps verschiedenster Portale unterscheiden. Zudem gibt es noch kostenlose und kostenpflichtige Anwendungen. Bevor Ihr als verantwortungsvolle Eltern Eurem Kind eine App erlaubt, solltet Ihr diese selber testen und mit anderen Eltern den Sinn diskutieren. Es macht keinen Sinn, wenn Mitglieder der Familie, Freunde und Bekannte unterschiedliche Kommunikationsapps benutzen. Ihr solltet Euch daher mit Eurem Kind und Eurem Umfeld auf eine App einigen, die alle nutzen können.

Eine gemeinsame Einführung reicht nicht aus

Es reicht daher nicht aus, wenn Ihr als Eltern lediglich eine Einführung mit Eurem Kind bezüglich unterschiedlicher Apps plant. Es ist wichtig, dass Ihr im Vorfeld vor der geplanten Einführung miteinander sprecht. Ihr müsst die Interessen und Erwartungen von Eurem Kind genau kennen, damit Ihr die passenden Apps auswählen könnt. Ihr solltet auf keinen Fall die Wünsche Eures Kindes ignorieren. Natürlich könnt Ihr nicht damit einverstanden sein, wenn viele verschiedene Spieleapps heruntergeladen werden, dann könnt Ihr Euch gleich ausrechnen, wie viel Zeit Euer Nachwuchs mit Spielen auf dem Tablet oder Smartphone verbringen wird.

Anwendungen können nicht nur heruntergeladen, sondern auch gelöscht werden

Eines ist sicher. Sobald Ihr Euch in der Familie auf eine App geeinigt und diese gemeinsam heruntergeladen habt, seid Ihr zur dauerhaften Nutzung nicht verpflichtet. Sollte sich im Laufe der Zeit herausstellen, dass die Anwendung nicht das hält, was sie versprochen hat, könnt Ihr sie einfach wieder löschen. Aus diesem Grund ist es ebenfalls wichtig, dass Ihr immer wieder mit Eurem Kind über seine Nutzungsgewohnheiten redet. Sobald sich diese ändern und die Interessen wechseln, passen auch die Apps nicht mehr.

Achtung, Speicherplatz!

Viele Apps benötigen sehr viel Speicherplatz. Nicht jede Anwendung kann nach dem Herunterladen auf eine externe Speicherkarte verschoben werden. Es kann daher sein, dass Ihr besonders kritisch bei der Auswahl der ausgesuchten Anwendungen sein müsst, weil ansonsten der interne Speicher eines Tablets oder Smartphones voll ist. Genauso verhält es sich mit der Anwenderfreundlichkeit einer App. Nicht selten werden schon vorhandene Anwendungen durch das Herunterladen einer neuen App gestört. Sobald eine derartige Beeinträchtigung vorliegt, müsst Ihr die gerade geladene App wieder deinstallieren.

Verlasst Euch daher bei der App-Auswahl nicht nur auf Erfahrungswerte innerhalb der Familie und aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, sondern recherchiert im Internet. Manche Apps laufen auf vielen Smartphones perfekt, machen aber Probleme bei manchen Modellen. Einschlägige Hinweise sind über das Internet schnell gefunden. Gebt einfach den Namen der gewählten App ein und schaut Euch die Bewertungen der Nutzer an. So könnt Ihr Euch einfach und schnell viel Ärger ersparen. Schliesslich wollt Ihr nicht, dass das Smartphone Eures Kindes auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden muss. Dadurch würden alle bisherigen privaten Inhalte, wie Fotos, Musik und Apps gelöscht.

Bildquelle: AJEL / pixabay.com

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