Gezielte Recherche im Internet

Intelligente Suche

Im Internet finden sich Tausende Informationen. Wenn Dein Kind internetfähige Geräte besitzt, kann die Recherche im Internet sehr lehrreich sein, wenn die richtigen Seiten aufgerufen werden. Als verantwortungsvolle Eltern solltet Ihr daher mit Eurem Kind eine gezielte Einführung durchführen, bevor Ihr es alleine im Internet surfen lasst.

Erfahrungen innerhalb der Familie austauschen

Mit Sicherheit habt Ihr als Eltern nicht nur einschlägige Erfahrungen mit dem Internet gemacht, sondern die ganze Familie. Es kann daher sehr wirkungsvoll sein, wenn Ihr bei der Einführung ins Internet nicht mit eurem Kind alleine seid, sondern die ganze Familie anwesend ist. Kinder nehmen oft die Ratschläge aus der Familie besser auf, als wenn diese einzig und allein von den Eltern kommen. Bevor Ihr mit der wichtigen Einführung in das Internet beginnt, solltet Ihr die Geräte Eures Kindes selber genau kennen. Nur so könnt Ihr die Möglichkeiten der Recherche, die Software und die technischen Möglichkeiten der Geräte genau einschätzen.

Gemeinsame Einführung

Habt Ihr alle Geräte gemeinsam kennengelernt und den Umgang mit diesen sicher erlernt, könnt Ihr zusammen mit Eurem Kind und Eurer Familie mit der Einführung beginnen. Zeigt Eurem Kind die Bedienung und die Möglichkeiten der Internetrecherche. Etwaige Bedienungsfehler könnt Ihr dabei mit wachsamen Augen erkennen und zugleich die richtige Bedienung erklären. Geht als Eltern immer mit gutem Vorbild voran und erklärt Eurem Kind die Funktionsweise der unterschiedlichen Suchmaschinen, dem Browser und der Lesezeichenfunktion.

Zu Anfang solltet Ihr aber nicht erklären, wie die Chronik gelöscht werden kann. Gerade kleineren Kindern solltet Ihr nicht erklären, dass Ihr den Verlauf und die Chronik einsehen könnt und dadurch die Seiten erkennt, auf denen sich Euer Kind aufgehalten hat. Diese Kontrollfunktion ist wirklich wichtig, nur so könnt Ihr erkennen, ob Eure in der Familie aufgestellten Regeln und Gebote wirklich eingehalten werden. Frei nach dem Motto: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser", schaut Ihr immer abwechselnd in der Familie nach, welche Internetseiten täglich besucht wurden und werden.

Erst einmal keine Internetseiten sperren

Da Ihr als Eltern auch bestimmte Internetseiten sperren könnt, habt Ihr immer die Handhabe unerwünschte Webseiten zu sperren, wenn Ihr erkennt, dass Euer Kind diese häufig besucht. Zu Anfang ist dieser Schritt allerdings nicht ratsam. Da Ihr bei der gemeinsamen Einführung nicht erwähnt habt, dass Ihr den Verlauf in der Chronik erkennen und lesen könnt, kommt niemand auf die Idee im Internet Spuren zu hinterlassen. Gebt Eurem Kind einen Vertrauensvorschub und beobachtet parallel ganz genau das Surfverhalten. Ihr würdet Euch ansonsten schon frühzeitig die Chance nehmen, die Surfinteressen Eures Kindes nachvollziehen zu können.

Die Familie spielt eine grosse Rolle

Nicht nur Ihr als Eltern solltet Euch Eurer Vorbildfunktion bewusst sein, sondern die ganze Familie. Zeigt während der Einführung leicht verständlich auf, welche Internetseiten besser gemieden werden sollen, welche Seiten kostenpflichtig sind, wie diese erkannt werden können und welche Webseiten sogar illegal sind. Seid bewusst emotionslos und droht keine Strafen und Konsequenzen an, wenn Euer Kind mal auf eine "verbotene" Webseite kommt. Schafft lieber gegenseitiges Vertrauen, und seid als Familie immer offen für alles Fragen Eures Kindes. Ihr wisst selber, wie schnell man im Internet ungewollt auf falsche Webseiten kommt. Weist Euer Kind lieber an, dass es bei Euch nachfragen kann, wenn ihm eine Webseite komisch vorkommt.

Bildquelle: CQuadratNet / pixabay.com

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