Welche Online-Spiele taugen für welches Alter?

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Computerspiele sind nicht mehr wegzudenken. Kinder wachsen heute mit dem Computer auf und das ist gut so. Doch die virtuellen Spielmöglichkeiten bieten auch Risiken. Wenn du darauf achtest, dass deinem Kind neben dem PC oder der Konsole noch genug Zeit für Hausaufgaben und Spiel und Bewegung an der frischen Luft bleibt, ist schon sehr viel gewonnen. Wichtig ist aber auch, dass Kinder altersgerechte Spiele zur Verfügung haben. Computerspiele sind nicht mehr wegzudenken. Kinder wachsen heute mit dem Computer auf und das ist gut so. Doch die virtuellen Spielmöglichkeiten bieten auch Risiken. Wenn du darauf achtest, dass deinem Kind neben dem PC oder der Konsole noch genug Zeit für Hausaufgaben und Spiel und Bewegung an der frischen Luft bleibt, ist schon sehr viel gewonnen. Wichtig ist aber auch, dass Kinder altersgerechte Spiele zur Verfügung haben. 

Schon Kindergartenkinder sind gerne kleine Gamer

Es gibt bereits Computerspiele für Kinder ab dem dritten Lebensjahr. Auch Experten raten, Kinder schon früh an den Computer heranzuführen. Beim Spielen am PC können Kinder Wissen und Fähigkeiten erlernen, die sinnvoll sind. Geeignete Spiele sind meist an die Erlebenswelten der Kinder angepasst. Kinder zwischen drei und sechs Jahren sind neugierig und lernen macht ihnen Freude. Die Helden aus dem Kinderzimmer wie die Maus oder Peter Lustig erklären die Welt auf leicht verständliche Weise. Auch das lustige Auto «Töff Töff» ist für den PC oder Mac erhältlich. Wichtig bei der Auswahl ist die FSK-Angabe des Herstellers. Die Altersbeschränkung sollte gerade für die Kleinsten unbedingt eingehalten werden, da Eltern dazu neigen, ihre Kinder zu überfordern und zu überschätzen. Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sollten maximal 30 Minuten täglich am PC spielen. Dabei solltest du dein Kind nicht mit dem Medium allein lassen. 

Schulkinder sind sensibler, als sie zugeben

Sobald Kinder in die Schule kommen, stehen neben den reinen Spielen für den PC oder die Konsole auch Spiele zur Wahl, die sich auf den Schulstoff beziehen. Kinder, die sich noch nicht damit abgefunden haben, Schulkind zu sein, können mit solchen Angeboten merken, wie spannend und spaßig der Schulstoff sein kann. Lernen geschieht am PC oft fast unbemerkt. Prinzessin Lillifee oder Emil und Pauline sorgen dafür, dass das ABC oder das kleine Einmaleins plötzlich nicht mehr schwer fallen. Spiel mit deinem Kind gemeinsam. So erfährst du, wofür sich dein Kind interessiert und kannst diese Interessen auch im wahren Leben berücksichtigen. Da Grundschulkinder wichtige Entwicklungsschritte vollziehen, sollten die Spiele mit der passenden FSK-Angabe ausgestattet sein. Die tägliche Spielzeit sollte 45 Minuten nicht überschreiten. Eltern sollten nicht vergessen, dass die modernen Medien schnell zu einer Reizüberflutung führen können. 

Fazit: PC-Spiele können nicht verboten werden, sie können das Lernen des Kindes sogar fördern. Umso wichtiger ist es, einige wenige Grundregeln einzuhalten, damit die Spiele deinem Kind nützen und nicht schaden. 

- Beachte die FSK-Angabe des Herstellers und erlaube deinem Kind keine Spiele, die für ältere Kinder oder Erwachsene entwickelt wurden.
- Lass dein Kind nach Möglichkeit nicht allein spielen. Ebenso wie der Fernseher ist auch der PC oder die Spielkonsole kein Ersatz für echte Zuwendung.
- Gib deinem Kind feste Regeln für die Dauer der Spielphasen. Diese Zeitangaben sollten nicht überschritten werden, denn eine dauerhafte Reizüberflutung schädigt das Kind und vermindert die Konzentration und die Fähigkeit, zu entspannen. 

Bildquelle: QuentinLGH / pixabay.com

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