Achtung, kostenpflichtige Serviceangebote

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Internet Service Angebot

Sobald Euer Kind die unterschiedlichste internetfähige Digital-Technik nutzt, müsst Ihr innerhalb der Familie dafür sorgen, dass es sich seiner Verantwortung beim Surfen im Internet bewusst wird. Am besten zeigt Ihr als verantwortungsvolle Eltern die unterschiedlichen Webseitenvarianten im Internet auf.

Die Unterschiede zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Serviceangeboten

Beim Surfen im Internet müsst Ihr zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen Serviceangeboten unterscheiden. Zeigt Eurem Kind, dass die Internetnutzung nicht immer kostenlos ist, wenn es mit einem Digital-Gerät (Smartphone, Tablet, Computer usw.) im Internet surft. Auf manchen Webseiten können die Ansichten nur genutzt werden, wenn vorher kostenpflichtige Abos abgeschlossen werden. Diese Seiten sind häufig so aufgebaut, dass erst nach Abschluss der Anmeldung ersichtlich wird, dass diese nicht kostenlos sind. Übertragt die Verantwortung für derartige Abschlüsse auf Euer Kind, oder verbietet es gänzlich. Je nach Alter des Kindes kann es durchaus erkennen, ob es sich auf einer kostenpflichtigen Seite befindet oder nicht.

Kleineren Kindern solltet Ihr als Eltern komplett verbieten, irgendwelche Seiten zu besuchen, bei denen zuerst ein Account geöffnet werden muss. Kleine Kinder können diese Verantwortung selber in keinster Weise tragen, daher sollten Sie Seiten mit Namens- und Adressensmeldung gar nicht erst besuchen, zumindest nicht, wenn es nicht vorher mit der Familie abgesprochen wurde. Bietet als vorausschauende Eltern aber an, dass Webseiten mit eigenem Account durchaus genutzt werden können, wenn dieser zusammen mit der Familie oder den Eltern eingerichtet wird.

Die Einführung in das Internet

Ihr solltet Euer Kind nicht mit seiner Verantwortung beim Surfen im Internet alleine lassen. Es ist daher ratsam, dass Ihr nicht nur eine Geräteeinführung durchführt, wenn ein neues Digital-Gerät angeschafft wird, sondern auch eine kleine Internetschulung. Zeigt auf, wie schnell man in eine Kostenfalle tappen kann, wenn kostenpflichtige Internetseiten unbedarft besucht werden. Schliesslich möchte Euer Kind nicht sein gesamtes Taschengeld für unnütze Serviceleistungen zahlen müssen.

Habt auch nach der Einführung ins Internet immer ein offenes Ohr für Euer Kind. Webseiten können sich von heute auf morgen ändern, da ist eine stetige Betreuung durch die Eltern und der gesamten Familie wichtig. Macht darauf aufmerksam, dass die kostenpflichtigen Seiten zumeist viel verführerischer wirken als die kostenlosen. Bedenkt aber, dass Euer Kind erst einmal Erfahrungen mit dem Internet sammeln muss, bevor es die Zusammenhänge voll erfassen kann. Es ist daher nicht gut, alle Möglichkeiten schon im Vorfeld einzuschränken, bevor sich Euer Kind erst einmal selbst richtig orientieren konnte.

Wenn gar nichts mehr hilft

Sollte Euer Kind trotz aller Ermahnungen und anschaulichen Vorführungen trotzdem immer wieder kostenpflichtige Serviceleistungen in Anspruch nehmen, müsst Ihr als Systemadministrator diese Seiten sperren. Gebt nur die Erlaubnis für den Besuch kostenloser Seiten. Nur so könnt Ihr Euch vor unvorhersehbaren Kosten schützen. Bei der Auswahl der genehmigten Seiten sollte die ganze Familie anwesend sein, damit alle positiven und negativen Erfahrungen mit einschlägigen Websites mit einfliessen können.

Eigenverantwortung könnt Ihr Eurem Kind nur anerziehen, wenn Ihr es nicht zu sehr einschränkt. Daher wendet diese drastischen Massnahmen nur an, wenn Ihr keinen anderen Weg mehr seht. In der Regel sind Kinder einsichtig und verständnisvoll, wenn Ihr die komplexen Zusammenhänge gut erklärt und anschaulich darlegt.

Bildquelle: geralt / pixabay.com

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