Bitte nicht die Passwörter vergessen

Submit to DeliciousSubmit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to StumbleuponSubmit to TechnoratiSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Login Passwort

Beim Starten der meisten digitalen Geräte fängt es schon an. Du musst ein Passwort eingeben, um das Gerät zu starten oder Zugriff auf Deine persönlichen Daten zu bekommen. Beim Surfen im Internet und bei der Nutzung der unterschiedlichen APPs geht es weiter. Du brauchst überall ein Passwort. Nun ist es schon schwer genug, die eigenen Passwörter zu verwalten, umso schwieriger wird es, wenn Du auch die Passwörter Deines Kindes kennen musst.

Ganz ohne Notizen geht es nicht

Damit bei Dir nicht das reinste Chaos ausbricht, wenn einmal ein Passwort vergessen wurde, solltest Du Dir Notizen machen. Es wird zwar immer wieder davor gewarnt, Passwörter und PIN-Codes irgendwo notiert zu haben, aber anders geht es nicht. Mal ganz ehrlich, meinst Du, dass es einen Einbrecher interessieren könnte, mit welchem Passwort sich Dein Kind bei irgendeiner APP einloggt? Das ist wohl ein wenig zu viel der Vorsicht. Es geht hier schliesslich nicht um dein Onlinebanking, sondern um die persönlichen Daten Deines Kindes. Vor allem, wenn Du die Passwörter in einem Notizbuch vermerkst, das nicht direkt neben dem Computertisch liegt, kann keiner etwas mit diesen Notizen anfangen. Es wäre viel chaotischer, wenn Du in regelmässigen Abständen die Passwörter zurücksetzen müsstest, nur weil Ihr alle die notwendigen Zugangsdaten vergessen habt.

Viel wichtiger ist es da, die verschiedenen Onlineaccounts vor Angriffen aus dem Netz zu schützen. An den Passwortdiebstahl im eigenen Haus solltest Du da weniger denken. Die Internetnutzung Deines Kindes kann zu einer wirklichen Belastung werden, wenn Du andauernd bei der alltäglichen Hausarbeit gestört wirst, nur weil das Passwort wieder verloren gegangen ist. Es macht daher wirklich Sinn, wenn Du alle Passwörter übersichtlich notierst und die APP oder den Account daneben vermerkst, für den das jeweilige Passwort gilt. Am besten teilst Du den Aufbewahrungsort allen anderen Familienmitgliedern auch noch mit, damit auch in Deiner Abwesenheit das Internet wie vereinbart genutzt werden kann.

Zum Schutz der Privatsphäre

Sollte es nicht möglich sein, dass alle Familienmitglieder den freien Zugang auf die Passwörter der anderen haben, weil die Privatssphäre heilig ist, ist das auch kein Problem. Dann notierst Du Dir die Passwörter Deines Kindes, fertigst aber gleichzeitig eine Kopie der Auflistung an. Diese Kopie übergibst Du Deinem Kind. Sollte es dann einmal in Deiner Abwesenheit ein Passwort vergessen haben, braucht es nur auf seine Passwortzettel nachzuschauen. Diese Auflistung sollte Dein Kind an einem Ort aufbewahren, den es nicht vergisst, und zu dem auch kein anderes Familienmitglied Zugriff hat. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Jede Familie kann dieses Problem anders lösen, angepasst auf die persönlichen Bedürfnisse.

Trotzdem solltest Du auf der Hut sein und Zettel und Stift immer zur Hand haben. Du weisst selber ganz genau, wie schnell es passieren kann, dass man sich in aller Eile auf irgendeiner Webseite anmeldet und nach der Anmeldung schnell weiterklickt, weil man einen Überblick auf die folgenden Webseiten haben möchte. Gerade diese Anmeldungen werden später zu einem Problem, wenn die jeweiligen Passwörter nicht gleich notiert werden. Häufig handelt es sich um kostenlose Zugänge, die dann, nach einigen Wochen kostenpflichtig werden, wenn nicht früh genug gekündigt wurde. Kündigen kannst Du aber nur, wenn Du das Passwort zu Hand hast, um Dich in Deinen Account einloggen zu können.

Bildquelle: geralt / pixabay.com

Submit to DeliciousSubmit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to StumbleuponSubmit to TechnoratiSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn
FAMILIEDIGITAL.CH
Elektronik- und Medienkompetenz