Digitaltechnik im Alltag

Technik Alltag

Die Digitaltechnik wird immer umfangreicher gestaltet und auch eingesetzt. Kaum eine Alltagstätigkeit findet statt, ohne dass Du mit Digitaltechnik konfrontiert wirst. Kinder kennen es kaum noch anders, als das alle Geräte und technischen Geräte auf unterschiedliche Arten und Weisen täglich genutzt oder programmiert werden müssen.

Gegen den Fortschritt der Technik kann sich niemand mehr sperren

Es ist fast unmöglich geworden, sich gegen den Fortschritt der Technik zu sperren, solltest Du auch nicht tun. Die Digitaltechnik wird immer weiter voranschreiten, auch im Alltag. Dein Kind soll sich nicht nur jetzt, sondern auch im späteren Leben bestens zurechtfinden können. Das kann es aber nur, wenn Du es nicht bremst und seinen Forscherdrang eindämmst. Sei daher stolz auf Dein Kind, wenn es fast spielerisch mit der häufig komplizierten Technik und Software zurechtkommt. Trotzdem solltest Du die Sensibilität Deines Kindes wecken. Erzähl ihm von früheren Zeiten, als Handys und Smartphones noch nicht alltäglich waren. Zeige Alternativen zu Suchmaschinen auf.

Du brauchst nicht gleich mit dem guten alten Lexikon zu kommen, aber Du solltest darlegen, dass es früher einmal anders ging. Zeige Deinem Kind aber auch, wie es auf die gewünschten Fragen im Internet Antworten finden kann, wenn es selber nicht weiter kommt. Nutze alle Möglichkeiten, die sich Dir bieten. Lese zusammen mit Deinem Kind Rezensionen anderer im Internet, bevor grosse Anschaffungen getätigt werden. Suche passende Back- oder Kochrezepte raus, wenn Ihr gemeinsam kochen wollt. Dein Kind sollte sich mit allen verfügbaren Medien bestens auskennen. Mit dem guten alten Kochbuch der Grossmutter, aber auch mit Rezeptsammlungen im Internet. Damit die Onlinesuche von Erfolg gekrönt ist, solltest Du Deinem Kind zeigen, wie es die passenden Schlagwörter für die Onlinesuche findet.

Der Vorteil bei wissbegierigen Kindern

Früher konnten Eltern gar nicht so viele Bücher und Lexika haben, die den Wissensdurst mancher Kinder stillen konnten. Der Besuch in der Bücherei bot auch nicht immer die beste Ausbeute. Gerade bei Fachbüchern und Lexika war die Recherche für Kinder oft mühsam. Über das Internet sieht die Sache anders aus. Anschauliche Berichte zu interessanten Themen und häufig noch ein Video. Kein Wunder, dass sich Dein Kind auch im Alltag gerne mit digitalen Geräten befasst. Gehe daher nicht immer vom schlechtesten Fall aus. Dein Kind wird sicherlich nicht immer nur Spiele spielen, sondern auch Recherchen betreiben.

Du kannst die zielgerichtete Recherche Deines Kindes auch bewusst fördern. Verteile kleine Aufgaben, nach dem Motto: "Morgen möchten wir einen Ausflug machen, wie wird denn das Wetter bei uns". Mit derartigen Anfragen und Aufgaben kannst Du die Internetnutzung von Deinem Kind in bestimmte Richtungen lenken und seine Fähigkeiten überprüfen. Sollte die Recherche nicht nach Deinen Wünschen ausfallen, kannst Du ein wenig nachhelfen. Wichtig ist, dass Dein Kind in der Lage ist, die vorhandene Digitaltechnik möglichst sinnvoll für die eigenen Belange einzusetzen und zu nutzen.

Gut ist, wenn die ganze Familie hinter Dir steht

Am besten steht die gesamte Familie hinter Dir. Weihe auch die Grosseltern in Deine Taktik ein. Es fällt dann nicht so auf, wenn Du nicht immer nur die Fragen stellst. Kinder helfen ihren Grosseltern immer gerne, wenn diese unbeantwortete Fragen haben und die Kinder durch gezielte Nutzung von Digital- und Internettechnik behilflich sein können.

Bildquelle: WikiImages / pixabay.com

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