Neuigkeiten: E-Reader für kleine Leseratten

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Ist digitales Lesen die Rettung für Lesemuffel?

Viele Eltern beklagen, dass ihre Kinder nicht mehr für Bücher und anderen Lesestoff zu begeistern sind. Längst haben Video-Games und Chat-Programme das Interesse der Kinder geweckt. Zum Lesen bleibt kaum noch Zeit. Vielleicht kann ein E-Reader das Dilemma auflösen. Was du beachten solltest, bevor du deinem Kind ein digitales Lesegerät kaufst, liest du hier. 

Bitte keine Überraschungen

Wenn dein Kind nicht lesen möchte, muss das nicht am Medium liegen. Vielleicht hat dein Kind einfach keine Lust, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. Wenn es bereits an die visuellen Medien wie Gamestation oder Fernseher gewöhnt ist, wird ihm das Erfassen von Schrift einfach zu mühselig sein. In diesem Fall wird sich durch einen E-Reader nicht viel ändern. Du solltest langsam und behutsam die visuellen Medien reduzieren, bevor du deinem Kind Bücher näherbringen kannst. Es macht also keinen Sinn, ein Kind zu Weihnachten mit einem E-Reader zu überraschen, wenn es nicht gern liest. Ein erster Schritt könnte vom Film zum Hörbuch führen. 

Leseratten sollten selbst entscheiden

Ein Kind, das viel liest, könnte durch einen E-Reader eine weitere Möglichkeit bekommen, seiner Leidenschaft nachzugehen. Doch nicht jedes Kind liest gern auf dem Pad. Wie auch bei Erwachsenen gilt bei Kindern, dass sie erst testen sollten, wie ihnen das Lesen auf dem E-Reader gefällt. Vielen sind die Haptik und der Geruch eines "echten" Buches wichtig. Erkundige dich darüber, ob die Bücherei in deiner Stadt E-Books für Kinder in der Ausleihe anbietet. Das ist ein gutes Argument pro E-Reader, denn das Kind hat damit nahezu unbegrenztes Lesevergnügen. 

Die richtige Auswahl treffen

Wenn dein Kind sich auf das Abenteuer E-Reader einlassen möchte, versuche, zuerst ein Gerät zu leihen, damit dein Kind es testen kann. Ist das nicht möglich, solltet ihr in jedem Fall gemeinsam aussuchen, welches Gerät das richtige ist. Viele Eltern greifen eher zu einem Tablet, weil es mehr Funktionen bietet. Doch davon ist aus zwei Gründen abzuraten. Erstens sind die zusätzlichen Funktionen nur Ablenkungen vom Lesen und zweitens ist ein Tablet mit LCD-Display schädigend für die Augen. Ein beleuchteter E-Book-Reader ist das richtige Gerät für dein Kind. 

Fazit: Jedes Kind, das liest, erfährt einen grossen Gewinn für sich selbst. Deshalb ist ein E-Reader in jedem Fall eine gute Sache. Ein Tablet ersetzt allerdings kein elektronisches Lesegerät, weil die Ablenkungen zu zahlreich sind. Vor dem Kauf solltest du dich darüber informieren, wie viele E-Books für das betreffende Gerät zur Verfügung stehen. Eine Nachfrage über E-Book-Verleih lohnt sich auch in der öffentlichen Bibliothek. 

Bildquelle: ambermb / pixabay.com

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